Posts or Comments 23 April 2014

Archive for "On tour"



Daily life & Kindergarten & On tour die_schottin | 05 Sep 2012

Fail des Tages

So ein Croozer ist ja eigentlich ganz nett, aber um das Kind morgens in den Kindergarten zu bringen höchst unpraktisch. Weil, man muss ihn vom Fahrrad im Garten abnehmen, beides einzeln durchs Treppenhaus über die Treppen vom Garten rein schleppen/schieben und draußen (auch wieder über Treppen) wieder verbinden – während sich das Kind vor Langeweile mit der Fahrradkette beschäftigt und man dann noch mal alles draußen vor dem Haus auf der Straße unabgeschlossen stehen lassen muss, um das Öl von den Kinderhänden drinnen zu entfernen – dabei fällt einem das Fahrrad gefühlte drölfzigtausend Mal um, auch während das Kind reinklettert und man es anschnallt. Dann, endlich im KiGa angekommen, kommt man mit Fahrrad plus Anhänger nicht gleich um die Kurve zum Fahrradständer und muss minutenlang hin und herrangieren. Das Gleiche Prozedere stelle man sich dann nach dem Abgeben des Kindes einfach in umgekehrter Reihenfolge und ohne Kind vor. Die reine Wegstrecke ist dann mit dem Croozer natürlich mindestens doppelt so schnell, im Endeffekt benötige ich für alles zusammen aber 15 Minuten länger als zu Fuß mit dem Kinderwagen.

Daily life & Fotos & My fam & My love & On tour & Those were the days die_schottin | 28 Aug 2012

Geschützt: Devon – da musste mal hin

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Befinden & Daily life & My love & On tour die_schottin | 28 Jan 2012

Freiräume schaffen

Der Mr. und die Mrs. haben heute kindfrei.

Befinden & Daily life & Der Fuß & On tour & That's me! die_schottin | 08 Nov 2011

Osteopath

Heute beim Chirurgen gewesen weil ich dachte ich hätte einen Fersensporn. Glücklicherweise ist der Chirurg auch Osteopath und kam mit einer ganz anderen Diagnose. Die Schmerzen in der Ferse kommen vom Kreuzbein und Becken. Schön, weil da habe ich auch seit Ewigkeiten Schmerzen. Ganz aktuell kann ich seit letzter Woche mein Kinn nicht an die Brust senken oder die Arme in der Hocke heben ohne dass ich das Gefühl habe mir würde mein Rücken abbrechen. Die Ursachenfindung war dann ganz schnell herbeigeleitet: Colins schwere Geburt mit dem Misverhältnis des Kindskopfes zu meinem Becken und dem damit zusammenhängenden Geburtsstillstand… Ab Januar wird dann ausführlicher an mir gearbeitet.

Befinden & My fam & On tour & Those were the days & Weißt Du noch? die_schottin | 30 Okt 2011

Urlaub 2011 2.0

Da wir dieses Jahr keinen richtigen Sommer hatten und auch unser Urlaub 1.0 recht verregnet und kalt war, haben wir uns Mitte Oktober noch einmal für 10 Tage in den Flieger in die Türkei gesetzt.

Der Urlaub war schön. Wir hatten Sonne, Strand und Meer und haben dazu auch noch nette Leute kennengelernt. Das Hotel war nicht der Burner und hielt leider nicht was es versprach, aber letztendlich sind wir gut erholt und braun gebrannt wieder in Deutschland angekommen. Und das war uns wichtig.

Eine Geschichte möchte ich hier aber aufschreibem weil das unser schönstes Erlebnis in der Türkei war.

Wir waren alle zusammen einkaufen und hatten auch den Buggy dabei in der Hoffnung Colin würde unterwegs eine Runde schlafen. Das tat er leider nicht, war aber hundemüde, so dass er eine Weile im Buggy saß und mit seinem Kuschelkissen schmuste. Als wir uns auf den Heimweg machten und ein Dolmus anhielten, trug meine Mutter Colin, die Männer die Einkäufe und ich den Buggy, den ich für die Fahrt schnell zusammenklappte. Kaum am Hotel angekommen fiel uns auf dass das Kissen fehlte. Nicht dass Colin es als Kuscheltier bräuchte, er hat so was nicht und nimmt höchstens mal ein Auto mit ins Bett mit dem er bis zum Einschlafen umherfährt. Aber, dieses Kissen hat meine SchwieMa genäht, hat es ausgestopft mit irgendeiner Füllung die weicher nicht sein könnte und das Kissen ist zudem so klein, dass man es selbst in eine größere Handtasche packen kann (was für den Flug super praktisch war). Jedenfalls großes Drama für mich und den Mann. Wir gingen erst einmal aufs Zimmer, weil COlin derart in den Seilen hing, dass er dringend ne Runde Schlaf bräuchte. Als er endlich am Schlafen war, fasste ich den Entschluss noch einmal in die Stadt zu fahren und zu schauen wo wir das Kissen verloren hatten. Wir wussten wo wir das Kissen auf jeden Fall zuletzt gesehen hatten und das war nicht weit von dem Punkt entfernt, an dem wir in den Dolmus zurück zum Hotel gestiegen sind. Meine Mutter, der ich mein Vorhaben ebenfalls kurz schilderte, hatte die gleiche Idee. Mein Vater war verständnislos, dieser alte Pessimist, wetterte noch hinter uns her, dass wir das Kissen eh nie finden würden. So blieben die Herren unter sich und meine Ma und ich fuhren noch einmal in die Stadt. Dort stellte sich schnell heraus, dass das Kissen entweder nicht dort verloren gegangen war oder mitgenommen wurde. Ich persönlich schloss Letzteres aus. Eine Sonnenbrille oder einen anderen Gegenstand hebt man vielleicht auf, aber ein Babykissen?

Ein wenig enttäuscht hielten wir den nächsten Dolmus Richtung Hotel an. Als ich beim Fahrer bezahlte fragte ich ihn vorsichtig, ob er deutsch oder englisch sprechen würde. Er schüttelte den Kopf. Ich kramte verzweifelt mein kleines Wörterbuch heraus und fragte ihn nach Yastik. Er verstand nicht. Meine Mutter und ich überlegten wie wir ihn nun fragen konnten ob wir das Kissen eventuell in einem Dolmus verloren hatten als ein junger Türke von hinten nach vorne zu uns kam und uns fragte ob er uns beim Übersetzen helfen könnne. Wir erklärten ihm kurz dass das Babykissen weg wei und ob der Fahrer eventuell über Funk die anderen Busse fragen könne ob jemand unser Kissen gefunden hat. Und zack, er übersetzte alles und der Fahrer nickte nur mit dem Kopf und funkte alles durch. Uns fiel noch ein, dass der Fahrer ein Trikot mit Werbung für einen Irish Pub über den Sitz gezogen hatte und nach ein paar Sekunden bekam der Fahrer nach und nach von den anderen Fahrern Rückmeldung. Keine zwei Minuten später war unser Yastik. gefunden! Der Fahrer und der junge Türke freuten sich ungemein mit uns und wollten nicht einmal das Trinkgeld annehmen, was ich Ihnen gab. An unseren Hotel ließen sie uns aussteigen und baten uns auf der gegenüberliegenden Seite auf den Dolmus zu warten, der das Kissen noch bei sich hatte. Also warteten wir dort. Wer in der Türkei schon einmal war, der weiß dass alle 2-3 Minuten ein Dolmus kommt. Und so hielten bestimmt so um die 15 Busse für uns an und immer wenn wir nach Yastik. fragten, lachten sie und sagten, dass es noch ein paar Minuten dauerte oder zeigten nach hinten, dass der Bus noch käme. Alle wussten Bescheid über unser Kissen und freuten sich, dass sie uns helfen konnten. Nach 25 Minuten blinkte uns ein Dolmus schon aus der Ferne an und als er anhielt winkte er uns mit dem Kissen zu. Unsere Männer konnten es nicht glauben, dass wir das Kissen hatten als wir ankamen.

So eine große Hilfsbereitschaft und Freude mit uns hatten wir nicht erwartet.

Bilder folgen die Tage (denn eigentlich bin ich ein wenig blogmüde) mit Passwort.

Befinden & Daily life & Kinder Kinder & Meilensteine & Mein erstes Mal & My fam & On tour & Those were the days die_schottin | 14 Sep 2011

Der Vor-Kindergarten

Letzten Donnerstag war es so weit, Colins erster Tag im Vor-Kidergarten, in den er ab jetzt drei Mal die Woche für drei Stunden geht. Ich hatte ein wenig Bauchschmerzen nachdem ich bei den Blognachbarn von einer Eingewöhnung las, die bei uns nicht stattfinden sollte. Wir sollten Colin bringen, verabschieden und dann gehen. Alles andere würde den Trennungsschmerz nur hinauszögern.
Also brachten mein Vater und ich Colin pünktlich um halb 9 hin. Wir waren die ersten und Colin stürmte gleich in die Spielecke. Kurzes Gezeter seinerseits, dass ich noch Schuhe und Jacke ausziehen wollte und schon war er wieder in der Spielecke – natürlich bei den Autos. Ich sagte, dass ich nun arbeiten ginge, der Opa ihn später abholen würde und wir verabschiedeten uns von Colin, was der gleichgültig hinnahm. Uns so verließen der Opa und ich schweren Herzens den Raum. Ich ging zur Arbeit und mein Vater zu uns nach Hause, weil es von dort aus nur fünf Minuten zu Fuß sind (Falls ein Anruf käme, wenn Colin sich nicht trösten ließe.)
Der Schottenvater und ich telefonierten in den kommenden drei Stunden mehrmals um uns zu vergewissern, dass niemand bei dem Anderen angerufen habe. Ungläubig holte er um halb 12 den Kleinen dann ab. Es wäre alles prima gewesen, er hätte nicht nach uns gefragt und auch nicht geweint sondern die ganze Zeit schön mit den anderen Kindern gespielt. Unendlich stolz war ich da, mein Kleiner ganz wie ein Großer, drei Stunden ohne Eltern, Oma, Opa oder Tante, die er sonst so als Bezugspersonen kannte.
Freitag dann das selbe Prozedere. Kaum war er da, war er auch schon verschwunden. Kein Anruf und der Man durfte ein glückliches Kind abholen. Gestern war sein dritter Tag und die Erzieherinnen ließen meinen Vater wissen, dass Colin für sein Alter ungewöhlich schön spielen könne. Ich habe in den letzten Wochen auch bemerkt, dass sein Spiel sich verändert hat, er nun richtig Phantasie mit hinein bringt. Er fährt seine Autos und seinen Duplo-Bahnen durch die Gegend und erzählt dazu Geschichten. Er mal Bilder bei denen die Sonne immer halbwegs rund, oben im Bild zu finden ist und meistens gelb scheint. Ein Zug sieht nicht aus wie ein Zug, aber er mal dann eine lange Strecke mit dem Stift wie die Schienen und kann einem meist auch später noch sagen was er wo gemalt hat. Nu ja, der Vor-Kindergarten scheint ihm zu gefallen und ich hoffe, dass uns das die Gewöhnung in den richtigen Kindergarten nächsten Sommer leichter macht. Und ich bin over the moon, dass er so viel Vertrauen in uns und die Erzieherinnen hat, dass es anscheinend für ihn außer Frage steht, dass wir ihn nach einer bestimmten Zeit wieder abholen.
Wieder eine neue Ära, die angebrochen ist. Mindestens ein genau so großer Schritt wie das selbständige Laufen.

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