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Die Schottin

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Archive for the 'Mein erstes Mal' Category

Vom Loslassen

Colin isst heute Mittag zum ersten Mal im Kindergarten. Bisher habe ich ihn immer um 12 Uhr abgeholt. Weil ich es mir momentan eben ohne Job noch erlauben kann. Ich genieße die Zeit mit ihm sehr, wohlwissend, dass da ein Job kommen wird und ich dann weitaus weniger Zeit mit ihm haben werde, wenn der Haushalt erst wieder nach der Arbeit zusammen mit Colin zu Hause erfolgen muss. Deshalb.
Schon den ganzen Morgen über habe ich ein dumpfes Gefühl im Bauch. Ich habe die Gesichter der anderen Kinder gesehen, wenn sie die ersten Male, nicht wie Colin, um 12 Uhr abgeholt wurden und sie zum Essen noch bleiben mussten. Diese Enttäuschung, wenn die Tür aufgeht und nur die Mütter oder Väter der anderen Kinder dort stehen und die Erzieherinnen ihnen sagen, dass sie noch bleiben müssen. Heute also Colin. Ich würd am Liebsten gleich hinfahren und ihn abholen. Aber ich habe ihn darauf vorbereitet. So gut das in dem Alter eben geht. Ich habe ihm schon das ganze Wochenende gesagt, dass er ab Montag auch im Kindergarten Mittag isst und dass ich, wir ihn gleich nach dem Mittag dann abholen. Dass er langsam ein großer Jung wird. Und dass die C. zwar abgeholt wird, die L. und der N. aber mit ihm essen würden.
Und trotzdem sehe ich sein enttäuschtes Gesicht, was er vermutlich gleich ziehen wird, vor mir.
Ein weiterer Schritt loslassen. Manno. Wie soll ich mich denn fühlen, wenn er einmal auszieht?

Herzschmerz

Heute, nach fast 2 Wochen Kindergarten weinte Colin das erste Mal. Er krallte sich an mir fest als ich den Gruppenraum verlassen wollte und schrie wie aus Mark und Bein “Mama”, wie ich es bei ihm noch nie vorher vernommen hatte. Die Erzieherin nahm ihn auf den Arm, ich streichelte ihm noch einmal lieb über den Kopf, gab ihm ein dickes Küsschen, winkte und ging dann schnell raus.
Wie furchtbar. Colin weint wirklich sehr sehr selten. Umso schlimmer war es für mich den kleinen Kerl so dort zu hinterlassen. Was mich ein wenig tröstet ist, dass er ein paar Minuten später, als ich noch draußen stand und die Tür noch einmal aufging als eine Mutter herauskam, schon kein Weinen mehr zu hören war. Die Leiterin meinte, ich könnte auch gerne später noch einmal anrufen, wenn ich Sorge hätte. Das habe ich eben getan. Sie meinte, Colin hätte sich auf ihrem Schoß schnell wieder gefangen und würde seither fröhlich in der Autoecke mit zwei weiteren Jungen spielen.
Ich werde mich zudem nachher ein paar Minuten früher auf den Weg machen. Gestern hat mir eine andere Mutter nämlich gezeigt, von wo aus man die Kinder – wenn sie später draußen spielen – heimlich beobachten kann. Als ich das meiner Mutter eben am Telefon erzählte, sagte sie mir, dass sie das früher auch gemacht habe. Gnihihihih.

Geschützt: Im Kindergarten

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die_schottin on August 27th 2012 in Daily life, Fotos, Kinder Kinder, Meilensteine, Mein erstes Mal, My fam, Those were the days, Weißt Du noch?

Der Vor-Kindergarten

Letzten Donnerstag war es so weit, Colins erster Tag im Vor-Kidergarten, in den er ab jetzt drei Mal die Woche für drei Stunden geht. Ich hatte ein wenig Bauchschmerzen nachdem ich bei den Blognachbarn von einer Eingewöhnung las, die bei uns nicht stattfinden sollte. Wir sollten Colin bringen, verabschieden und dann gehen. Alles andere würde den Trennungsschmerz nur hinauszögern.
Also brachten mein Vater und ich Colin pünktlich um halb 9 hin. Wir waren die ersten und Colin stürmte gleich in die Spielecke. Kurzes Gezeter seinerseits, dass ich noch Schuhe und Jacke ausziehen wollte und schon war er wieder in der Spielecke – natürlich bei den Autos. Ich sagte, dass ich nun arbeiten ginge, der Opa ihn später abholen würde und wir verabschiedeten uns von Colin, was der gleichgültig hinnahm. Uns so verließen der Opa und ich schweren Herzens den Raum. Ich ging zur Arbeit und mein Vater zu uns nach Hause, weil es von dort aus nur fünf Minuten zu Fuß sind (Falls ein Anruf käme, wenn Colin sich nicht trösten ließe.)
Der Schottenvater und ich telefonierten in den kommenden drei Stunden mehrmals um uns zu vergewissern, dass niemand bei dem Anderen angerufen habe. Ungläubig holte er um halb 12 den Kleinen dann ab. Es wäre alles prima gewesen, er hätte nicht nach uns gefragt und auch nicht geweint sondern die ganze Zeit schön mit den anderen Kindern gespielt. Unendlich stolz war ich da, mein Kleiner ganz wie ein Großer, drei Stunden ohne Eltern, Oma, Opa oder Tante, die er sonst so als Bezugspersonen kannte.
Freitag dann das selbe Prozedere. Kaum war er da, war er auch schon verschwunden. Kein Anruf und der Man durfte ein glückliches Kind abholen. Gestern war sein dritter Tag und die Erzieherinnen ließen meinen Vater wissen, dass Colin für sein Alter ungewöhlich schön spielen könne. Ich habe in den letzten Wochen auch bemerkt, dass sein Spiel sich verändert hat, er nun richtig Phantasie mit hinein bringt. Er fährt seine Autos und seinen Duplo-Bahnen durch die Gegend und erzählt dazu Geschichten. Er mal Bilder bei denen die Sonne immer halbwegs rund, oben im Bild zu finden ist und meistens gelb scheint. Ein Zug sieht nicht aus wie ein Zug, aber er mal dann eine lange Strecke mit dem Stift wie die Schienen und kann einem meist auch später noch sagen was er wo gemalt hat. Nu ja, der Vor-Kindergarten scheint ihm zu gefallen und ich hoffe, dass uns das die Gewöhnung in den richtigen Kindergarten nächsten Sommer leichter macht. Und ich bin over the moon, dass er so viel Vertrauen in uns und die Erzieherinnen hat, dass es anscheinend für ihn außer Frage steht, dass wir ihn nach einer bestimmten Zeit wieder abholen.
Wieder eine neue Ära, die angebrochen ist. Mindestens ein genau so großer Schritt wie das selbständige Laufen.

Geschützt: Ab jetzt: Rheinisch-katholisch

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die_schottin on September 6th 2011 in Befinden, Feiern, Freunde, Kinder Kinder, Meilensteine, Mein erstes Mal, My fam, My love, Those were the days

18 Monate und ein Urlaub

Kinders, wie die Zeit vergeht. Jetzt sind wir schon wieder 10 Tage zu Hause und ich habe noch immer keinen Beitrag hier geschrieben. Entweder ich habe gerade keine Zeit was zu schreiben oder ich habe keine Lust. Dabei gibt es einmal wieder so viel zu erzählen. Deshalb jetzt von allem ein bisschen.

Beispielsweise, dass wir ihn überlebt haben, den Großfamilien-Urlaub zu siebt in 4 Generationen. Und das sogar erstaunlich gut! Und dass, obwohl der CenterParc in den es die zweite Urlaubswoche ging, grottenschlecht war und uns alle davon abhält je wieder in einen CenterParc zu fahren. Nu denn, dazu vielleicht mal mehr oder Ihr lest einfach mal bei HolidayCheck hier nach.

Wir fuhren also mit einem fast 18 Monaten alten Kleinkind in den Urlaub und kamen mit einem großen Jungen wieder. Zumindest fühlt es sich so an. Der kleine Kerl ist gereift im Urlaub – und wie! Ich behaupte, dass er einen Quantensprung in seiner Entwicklung gemacht hat. Motorisch und sprachlich mal wieder. Aber auch unglaublich was sein Verständnis für Zusammenhänge etc angeht. Das ist uns schon nach der ersten Woche in England aufgefallen aber zu Hause nach der zweiten Woche in Belgien ist es wirklich ein anderes Kind, was wir da mit nach Hause gebracht haben. Man kann richtig Konversation mit ihm betreiben und er versucht sich immer mehr auch Sätze zu formulieren. So z.B: “Papa? Tins Du da?!” “Bier.” “Biaa?”. Wenn der Wortschatz, was ja doch noch häufig der Fall ist, nicht ausreicht um uns etwas klarzumachen, dann benutzt er Hände und Füße oder zieht uns an der Hand um zu zeigen was los ist. Heute beispielsweise kam aufgeregt zu uns als wir die Einkäufe verräumten. Er rief immer wieder “Ball runter, Ball runter”. Als wir uns ratlos ansahen griff er P.s Hand und nahm ihn mit ins Kinderzimmer, wo er sich bäuchlings auf den Boden legte und unter seinen Kleiderschrank zeigte wo die vier Golfbälle von seinem Kindergolfset lagen. Er kam nicht dran, hatte schon versucht, wie beim Papa gesehen die Bälle mit dem Schläger hervorzuholen, aber seine Arme sind eben noch zu kurz. Auch wieder so eine Sache, wo ich nur denke: Mein Gott, wie der uns beobachtet und nachahmt.

Im Urlaub ganz zu Anfang litt er fürchterlich unter Zahn-Aua. Das kannten wir so noch nicht. Er aß 3 Tage lang fast gar nichts (bis auf ein paar Gewürzgurken, die wir wegen der Nahrungsverweigerung extra gekauft hatten weil die immer gehen) und trank auch sehr wenig. Einen Tag nach seinem 18. Monatsgeburtstag, nach der Primiere von Schmerzmitteln in der Nacht (ja, bisher sind wir mit Dentinox ausgekommen) war der linke untere Eckzahn dann doch recht schnell da. Und sofort wurde wieder gemampft wie immer. Aber drei Tage fast ohne Essen und auf Colins Rippen konnte man Klavier spielen. Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich um den zurückgekehrten Appetit war! Ach, und der andere Eckzahn unten kam übrigens gestern, der linke oben heute Nacht und ganz ohne irgendwelche Umstände. Komisch ist das mit dem Zahnen.

Das tägliche Schwimmen hat Colin sehr amüsiert. Er ist einfach ein Delphin. Was er nicht so gerne mochte war Haare waschen, er ertrug es nur. Das ist jetzt anders. Er liebt das Duschen und wenn die Duschen im Schwimmbad von alleine ausgingen, dann bat er uns sie wieder anzuschalten. Haare waschen kein Problem, Schaum egal. Hauptsache viel Nass von oben. Und was das Coolste am täglichen Schwimmen war: er übt jetzt selber Arm- und Beinbewegungen, er bringt sich in Bauchlage wenn er seine Flügel an hat, amt uns nach. Und das klappt bisweilen auch sehr gut. Er kommt vorwärts und geht trotz der deutlich kleineren Flügel die wir in GB kauften (die BEMA-Dinger hatten wir beim letzten Kinderschwimmen vor dem Urlaub im Bad liegen lassen…) nicht unter.

Ach ja, und auf einmal mag er Karusselfahren und diese Autos, in die man – wenn man Glück hat – 50 Cent  ansonsten 1 € reinsteckt und die dann für 20 Sekunden losruckeln. Vor dem Urlaub mochte er nur daran herumklettern solange die sich nicht bewegten. Kaum war das Geld eingeworfen und das Gerät fing an sich zu bewegen war er innerhalb einer Millisekunde auf dem Arm und krallte sich an einem fest. Karussells waren ihm egal, he couldn’t be bothered about. Jetzt gibt’s Gemecker wenn er von einem der Dinger nur runter soll weil man weiter möchte.

Gewachsen ist er natürlich auch. Das fällt einem bei Kurzarm-Oberteilen nicht wirklich auf. Aber hier zu Hause zog ich ihm bei dem Mistwetter ein paar Langarmshirts an, die wir von der schottischen Familie geschenkt bekamen und die vor dem Urlaub noch deutlich zu groß waren. Was soll ich sagen, die Ärmel dürften nicht kürzer sein. Die Füße passen noch so gerade in die Schuhe, aber wir müssen das jetzt täglich beobachten. Und bitte bitte lass Colin jetzt nicht eine Schuhgröße überspringen, denn ich habe hier noch wunderbar vorab gekaufte schicke Sandalen von Primigi in 24.

Schön zu sehen war wie Colin von seinen beiden Großcousins und der kleinen Großcousine (die 4 Kinder sind genau eine Generation auseinander – aber zumindest die Kleine ist nur 1 Jahr älter als er) betüdelt wurde. Es war Liebe auf den ersten Blick und Kinder verstehen sich egal ob sie eine gemeinsame Sprache sprechen oder nicht. Das erinnerte mich an früher, als meine Schwester und ich in Schottland zu Besuch waren aber die Sprache noch nicht wirklich gut gesprachen. Das hat uns und unsere Cousinen (stellt Euch vor, 7 Weiber und nicht ein Mann in der Generation an Nachwuchs!) nicht die Bohne gestört und ich kann mich auch nicht erinnern, dass es irgendwelche Verständigungsprobleme gab. So war es jetzt auch mit den Kindern. Wunderbar.

Wir waren in der ersten Woche in England übrigens beim Pferderennen in Newton Abbot. Mein Großonkel hat dort mit seiner Firma eine Loge und in der ließen wir uns während der Rennen verköstigen und schauten vom Balkon aus zu.

Cheers
Cheers

Ich habe in meinem Leben zuvor noch nie gewettet und hier gewannen meine Schwester und ich gleich beim ersten Lauf. Wir hatten auf den Außenseiter gewettet. Meine Schwester ohne sich das Pferd anzusehenwegen des Namens wegens:  Casper’s Shadow und P. und ich weil es im Gegensatz zu den anderen braunen Pferden grau war.

Picking a winner
Picking a winner

Als unser Pferd als erstes ins Ziel kam, dachten wir die Quote stünd 25:1, weil das der letzte Wert war, der an den Wettständen vor Rennbeginn angepinnt war.

Jubel
Jubel

Als wir aber nach dem Rennen zum Stand kamen um unser Geld abzuholen – wir gingen von 125 Pfund aus – meine Schwester als erstes, da sagte die Dame wörtlich: “No Madame, you won 249,50 GBP!”. Jubel! Und nicht nur wir zwei. Alle um uns herum, die auch nur ein paar Pfund gewonnen hatten, freuten sich mit uns. Und als ich an der Reihe war und meinen Gewinn geltend machen wollte, da musste die Frau bei der Zentrale unten anrufen und um mehr Geld bitten.

Geld ordern
Geld ordern

Geschlagene 20 Minuten warteten wir. Und es hat sich gelohnt!

So sieht ein Gewinnerlächeln aus!
So sieht ein Gewinnerlächeln aus!

Der Urlaub konnte so trotz dem ollen CenterParc gar nicht mehr schlecht werden!