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Die Schottin

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Archive for Juli, 2006

Schnee ist nicht mein Ding

Ich hasse Schnee und Eis und bin somit froh, dass endlich Sommer ist! Egal wie schwül und heiß es draußen ist, ich sehne mir den Winter nicht herbei. Sicherlich hat es mit dem heißen Sommer zu tun in den ich in den Mittsiebzigern geboren wurde oder die tollen Kinderge burtstage im Garten, auf die all meine Freunde so neidisch waren. Der Januar 2006 hat mich in dieser Haltung noch verstärkt. Ich will es Euch nicht vorenthalten.

Mitte Januar fuhren P. und ich zu meinen Schwiegereltern ins Weserbergland um unsere neuste Errungenschaft, unseren neuen Citroen C4, auszuführen. Meine Schwiegereltern, aktive Mittsechziger, immer bestrebt uns den Aufenthalt so unterhaltsam wie im Weserbergland möglich zu gestalten, beschlossen mit uns in den Wildpark Neuhaus ins Solling zu fahren. Es lag Schnee und die Temperaturen lagen einige Grad unterhalb des Gefrierpunktes. Doch das alles hielt uns nicht ab loszufahren, denn schließlich schien ja die Sonne. Am Park angekommen stiefelten wir auch gleich den Hang hinauf zur Kasse des besagten Parks. Im Park beschauten wir uns die possierlichen Tierchen, wie Raben, Karnickel und ähnliche Kleintiere, die man um diese Zeit in Käfigen hält. Beim Umherschlendern fiel mein Blick auf einen Schaukasten.
Wildpark Solling
Da ich nicht ganz ausmachen konnte was es dort zu sehen gab, trieb mich meine weibliche Neugierde dort hin um es mir näher zu beschauen. Ich machte ein paar Schritte auf den Kasten zu und just in dem Moment als ich hindurchschauen wollte riss es mich von meinen Füßen. Ich flog so schnell, dass ich nicht mal mehr meine Hände hochreißen konnte, um den Sturz nur irgendwie abzufangen. Und so fiel ich, leider, genau mit meinem Mund auf die Metallplatte des Kastens und dann weiter auf den Boden. Ich war noch nicht ganz Herr Dame der Lage als es mich vermuten lies, dass das, was da gerade aus meinem Mund fiel, einer meiner Schneidezähne gewesen sein musste. Auch der Geschmack nach Blut und die Lücke die meine Zunge ertastete ließen mich an diesem Gedanken keinen Zweifel erscheinen. Als ich dann soweit beisammen war bemerkte ich, dass mein P. samt Schwiegereltern schon neben mir stand. Ich erwähnte, dass ich glaubte einen Zahn verloren zu haben und zeigte meine Knabberleiste meinem Mann. Der schrie nur laut auf, drehte sich um und rannte vor Schreck erst einmal ein paar Meter weit weg. Meine Schwiegermama fing auch gleich an zu weinen. Einzig alleine mein Schwiegervater konnte die Fassung wahren und half mir aufzustehen. Wir steckten den ausgefallenen Zahn ein und machten uns gleich auf den Rückweg zur Kasse, um jemandem des Parks Bescheid zu geben, damit wir Zeugen für den Unfall und die Versicherung hatten. (Damals war ich fest davon überzeugt, dass der Park die Kosten für die Instandsetzung meines Aussehens aufkommen würde. Dazu aber später mehr.)

Vom Park fuhren wir gleich zum zahnärztlichen Notdienst. Zahnnotarzt am Sonntag im Weserbergland/Ostwestfalen – ich hatte die schlimmsten Befürchtungen… Nu denn, dort in der Praxis angekommen konnte ich es mir nicht nehmen lassen und trotz Abraten aller anderen einen Blick in den Spiegel wagen. Ich bekam einen Schreck! Meine Beine fingen an zu zittern und nun endlich trat der Schock bei mir ein. Mir fehlte nicht nur der ausgefallene mittelrechte Schneidezahn, nein, auch der ganz rechte war nicht an Ort und Stelle. Er hing zwar noch im Mund, allerdings nicht mehr in der Position in der er eigentlich zu sitzen hat. Er ragte horizontal vorne aus dem Zahnfleisch und die Wurzel hatte hinter der Zahnreihe den Gaumen aufgebrochen.

Ich kann Euch sagen, mich anzusehen war schockierender als jeder Horror-/Splatter-Film, FSK 18. Überall Blut und dann fehlende und hängende Zähne, sowie bis hoch zur Nase aufgerissenes Zahnfleisch.

Das Zahnarzt-Ehepaar, das Notdienst hatte war wirklich klasse. Ich habe dort eine 1A-Erstversorgung bekommen: Erst mal das Zahnfleisch und den Gaumen genäht und dann den ausgehebelte Zahn wieder eingesetzt; durch den Sturz ist er leider tot – inzwischen ist der Nerv gezogen, ich spür da ja eh nix mehr, und wurzelbehandelt – nur leider nicht mehr ganz richtig in der Stellung. Und der war doch so schön gerade gewachsen. Der andere Zahn ist beim Sturz in der Wurzel gesplittert, den mussten sie also ganz ziehen. Damit ich aber nicht wie ein Mitglied der Familie Flodder aussehe haben sie mir die Krone, die P. samt Zahn im Park aufgehoben hatte (der Zahn war im Teenie-Alter bei einem Badeunfall einmal ein Stück abgebrochen und deshalb überkront), in die Lücke gesetzt; die Krone und der andere Schneidezahn wurden mit einer Kunststoffschiene an den nebenstehenden Zähnen befestigt.

Damals musste ich hoffen, dass der Zahn wieder anwächst, inzwischen weiß ich, dass der Zahn hält. In den letzten Monaten war ich also so oft beim Zahnarzt meines Vertrauens wie in den letzten 5 Jahren zusammen. Es hat sich bisher aber gelohnt. Ich bin Mitte April, als feststand, dass der luxierte Zahn angewachsen ist, am Kiefer operiert worden. Da wurde dann aus dem hinteren Teil des Kiefers ein Stück Knochen herausgeschnitten und in den Kiefer vorne wieder eingesetzt. Den genaueren Ablauf der OP lasse ich mal, in Rücksicht auf Euch, außen vor. Der Knochen muss 4 Monate einwachsen, die nun fast rum sind.
Nun ist es bald soweit, der zweite OP-Termin steht fest (Ende August). Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis meine Kauleiste endlich wieder rekonstruiert ist – es ist also absehbar. Wenn dann im Oktober endlich auch der neue Zahn eingesetzt wird darf ich mit den Vorderzähnen endlich wieder beißen.

Ich freue mich schon darauf dem P. mal so richtig in den Arsch zu beißen.

Außer, dass ich stinksauer auf mich selbst (wie konnte ich nur zu diesem Schaukasten wollen?) und den Park bin geht es mir wieder gut. Die anderen Blessuren wie Nasenwurzelstauchung, Schleudertrauma und blaue Knie sind lange verheilt. Ganz schön ärgerlich kann ich Euch sagen. Nicht, dass das alles verheilt ist, sondern das das überhaupt so passiert ist.
Und jetzt muss ich mich wahrscheinlich noch mit dem Land Niedersachsen anlegen. Denn der Park war nicht gestreut, die haben aber Eintritt genommen. Für mich ist ganz klar, die haben meine Zahnarztkosten (voraussichtlicher Eigenanteil 2500 Euro) zu zahlen. Und für den Aufwand von 6 Wochen püriertem Essen will ich am liebsten auch ne Entschädigung haben. Bisher sträubt sich das Land aber die Kosten zu übernehmen, denn sie sagen es habe einen Streuplan gegeben, der auch eingehalten wurde und sind so aus der Sache fein raus. So ganz wasserdicht ist das aber nicht, denn die Kassiererin des Parks hatte uns gesagt, dass nur am Vortag gestreut worden sei. Nu denn, meine Kasse ist mittlerweile auch daran interessiert, dass das Land zahlen soll. Es wird wohl auf eine gerichtliche Auseinandersetzung hinauslaufen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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admin on Juli 31st 2006 in On tour

Umzug

Habe eben unserer Nachbarin unter uns erzählt, das wir ausziehen. Da musste sich die Dame doch ein, zwei Tränen aus den Augenwinkeln wischen. Wußte gar nicht, dass sie uns so mochte. Jedenfalls hat das Verhalten ihres Mannes bei lauter Musik abends oder bei kinderreichem Besuch niemals den Anlass gegeben, dies auch nur ansatzweise zu denken.

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admin on Juli 28th 2006 in Daily life, Umzug

Down under in Downunder

Wie ich in einem vorangegangenem Beitrag geschrieben habe, hat mein kleines Cousinchen sich auf die weite Reise nach Australien begeben um dort für ein Jahr als Au-pair zu arbeiten.
Nun ist sie etwas mehr als eine Woche in Downunder und das was man in ihrem Weblog und ihren Mails zu lesen bekommt ist der Aufenthalt nicht gerade das gelbe vom Ei.

Der Start in Australien fing auch gleich damit an, dass die „Gast-“ Mutter Jenny zwang einen Burger zu essen den Jenny nicht mochte. Einen Burger selber aussuchen durfte sie sich nicht.
Dann kam auch gleich noch der Kulturschock hinzu. Sie wusste zwar, dass sie auf einer Ranch leben würde, was das dann aber heißt ist natürlich vorher nicht vorstellbar. Den ganzen Tag nur mit der Familie und den paar Angestellten auszuhalten und nicht unter andere Menschen kommen, weil die nächstgelegene Zivilisation eine Stunde Autofahrt entfernt ist (einkaufen heißt 6 Stunden unterwegs sein).
Dann scheint die Mutter der Familie Erziehungsmethoden zu haben, die in unserer Familie verpönt und unvorstellbar sind. Die Kinder müssen ihr Essen aufessen, ansonsten gibt es nen Klaps auf den Po oder auch schon mal ein Timeout (d.h. die Kinder müssen in der Wäschekammer und über ihr Verhalten nachdenken!). Mal ganz abgesehen davon, dass ich es ein Unding finde, dass Kinder wie auch immer geschlagen werden und ich denke dass die Mutter wohl mal ein Timeout benötigt, wie kann man Kinder in eine Wäschekammer schicken??? Die Gute hat wohl zuviel Immer dieser Michel geschaut.

Und wenn das alles nicht schon schwer genug zu verdauen ist, so wurde Jenny eröffnet, dass sie ihr Zimmer während des Besuches der Oma räumen muss. Da aber im Haus kein weiteres Zimmer zur Verfügung steht soll sie für die zwei Monate ins Gästehaus ziehen. Das Gästehaus befindet sich aber im Wald der Ranch und ist nur mit dem Auto zu erreichen. Das geht ja mal gar nicht. Als einziges Mädel auf der Ranch soll sie also abends nach getaner Arbeit zu Fuß durch den Wald ins Gästehaus gehen.

Nette Gasteltern, muss man ja sagen. Die machen einem das Leben in Australien ja richtig schmackhaft!

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admin on Juli 26th 2006 in My fam

Jena II

 

In Jena durch die Goethe Galerie laufen und von einem Anfang-20-Jüngling mit Flyer in der Hand angesprochen werden: “Möchten Sie nicht auch besser English sprechen? Wir bieten Kurse an.” Mit: “Nein danke, ich bin Schottin und habe das wohl weniger nötig.” antworten. Im Vorbeigehen im Augenwinkel ein sprachloses Gesicht sehen.

Schotten mit akzentfreiem Deutsch scheinen im Osten der Republik nicht zu wohnen.

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admin on Juli 23rd 2006 in Allgemein

Jena I

Irgendwie klingen die Namen der Autobahnabfahrten außerhalb des Rheinlandes komisch.

Sömmerda kurz vor Jena ist da nur so ein Beispiel.

Sömmerda - nö noch nüsch ...

Nösömmernüsch hab ich vermisst

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admin on Juli 23rd 2006 in On tour

Jena III – der Titty Twister

Der Schuppen ist übrigens ganz ok. Die Mädels waren entweder hübsch oder hatten eine gute Figur. Mag sein, dass an anderen Abenden beides auf einmal zutrifft, an diesem Abend war es jedenfalls nicht der Fall.

Mir wurde gesagt, dass der Titty Twister eine besonders gute Tabledance Bar ist. Ich habe leider keine Vergleichsmöglichkeit, da dies mein erster Besuch in einer solchen Bar war. Was soll ich auch da? Nackte Frauen sehe ich oft genug, brauche nur in den Spiegel zu schauen oder in die Sauna gehen. Ich jedenfalls finde, die Bar war in Ordnung, aber die Location ist immer nur so nett wie ihre Gäste, und da waren schon so ein paar widerliche Typen vor Ort…

 

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admin on Juli 21st 2006 in On tour