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Die Schottin

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Archive for September, 2009

8. Monat + 1 Woche

Es kommt der Zeitpunkt in der Schwangerschaft, an dem Frau sich wie ein Walross fühlt. Man rollt und robbt sich aus dem Bett und der Couch, das Aufstehen vom Stuhl fällt einem schwer und man nimmt jede helfende Hand dankbar an. So ist es nicht gerade aufbauend, wenn man morgens unter der Dusche steht, der Mann reinkommt und sagt: “Watt ne Wampe! Wie viele Wochen sind es noch mal bis zum Termin?!”

Ein gutes 3/4 der Schwangerschaft ist geschafft, im Büro ist meine 3-Tage-Woche angebrochen (um den Resturlaub bis zum Muterschutz abzubauen) und als ich heute auf den Kalender schaute ist es mir zum ersten Mal richtig bewußt geworden: Noch ganze 11 Mal gehe ich ins Büro. 11 Mal! Wenn der Arzt den Termin nun auch noch vorverlegt, weil das Baby eigentlich 9 Tage weiter ist, sind es noch einmal 7 Arbeitstage weniger.
Ein wenig Wehmut erfasst mich bei dem Gedanken an die bevorstehende “arbeitslose” Zeit, aber ich muss auch zugeben, dass es langsam für meinen Rücken anstrengend wird, den ganzen Tag zu sitzen.

Hier erst einmal ein unscharfes Bauchbild. Ich muss den Mann mal bitten mich zu fotografieren.

30./31. Woche

30./31. Woche

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die_schottin on September 19th 2009 in Baby, Befinden, Daily life, My fam, My love, That's me!

Heute vor 25 Jahren

Heute vor genau 25 Jahren habe ich mir beim Spielen mit den Nachbarkindern den Ellbogen gebrochen. Bei der OP hatten mir die Ärzte versehentlich eine der wichtigsten Venen im Arm abgerissen, was aber erst am nächsten Tag zum Vorschein kam. Und das auch nur, weil meine Mutter das halbe Krankenhaus zusammengebrüllt und einen Notarzt mitten aus einer Behandlung aus der Ambulanz gezerrt hat. Keine der Schwestern und auch der Oberarzt der Kinderklinik fanden es nämlich auffällig, dass mein eigentlich dürrer Kinderarm mit der Größe des Oberarms eines Mannes über den Gips quoll und dieser vollgesogen von Blutt sich langsam wieder auflöste.
So nahm sich dieser nette schwarzafrikanische Mediziner aus der Ambulanz (darf man das heute noch so sagen) meines Armes an, löste den Gips und rief ob der Ausmaße und des Blutes die Spezialisten im Hause zusammen, einer von Ihnen – ein Spezialist in der Handchirurgie – übernahm die Behandlung. Nach etlichen Versuchen mir Kontrastmittel in die Rollvenen zu spritzen wurden genauso viele Röntgenaufnahmen vorgenommen. Schnell kam er zur Diagnose: Thrombose im rechten Oberarm. Von da ab ging es dann schnell. Ich wurde ruhig gestellt, durfte mich nicht mehr rühren (und das für die nächsten drei (!) Wochen. Nebenher telefonierte der Handchirurg mit Uni-Kliniken quer durch Europa. In Amsterdam fand sich dann ein Spezialist der sich mit Thrombosen auskannte und riet dazu es mit Heparin zu versuchen.
Kurzum gesagt, das war die Rettung. Ich war das erste Kind europaweit, dass mit der Heparinbehandlung überlebte. Die Wochen im Krankenhaus bekam ich dreimal täglich eine Heparinspritze, die darauffolgenden 6 Wochen jeweils morgens und abends eine – im Krankenhaus.

Als ich heute Morgen auf die Uhr schaute und das Datum sah, musste ich an die Zeit damals zurück denken. Mein mich damals behandelnder Arzt arbeitet heute als Spezialist in einem Krankenhaus im Bergischen und hat vor Jahren auch schon mal den Krüppelfinger der Steuertusse operiert. So sind wir uns nach Jahren noch einmal über den Weg gelaufen und er hat sich riesig gefreut, dass es mir heute so gut geht.

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die_schottin on September 9th 2009 in That's me!, Those were the days