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Die Schottin

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Archive for Oktober, 2009

Politik

Eigentlich möchte ich mein Blog ja frei von Politik halten. Das Video hier, muss ich aber mal posten.
Ich sag mal OHNE KOMMENTAR!

[youtube XaWE8K2nRVs]

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die_schottin on Oktober 27th 2009 in Gefunden, das Netz

Mitte 35. Woche

Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht.  Seit Ende letzter Woche bin ich im Mutterschutz und habe es somit fast geschafft. Der Bauch wächst fröhlich vor sich hin und dem Baby geht es hervorragend. Ich komme unterdessen kaum ohne großes Gekeuche die Treppen in den 2. Stock hoch; muss erst mal eine Weile nach dem Aufstehen aus dem Bett meine Glieder sortieren bevor ich loslaufen kann und weiß nicht, wie ich nachts schlafen soll. Schuhe zubinden geht nur noch im Sitzen, das eine Bein über das andere geschlagen. Dabei ist mein Bauch noch verhältnismäßig klein, will heißen: da kenne ich andere Kaliber.
35. Woche
Immerhin hat das Krümelchen es sich schön mit dem Köpfchen in meinem Becken bequem gemacht. Die dazugehörigen Senkwehen habe ich zwar gemerkt, sie taten aber nicht weh. Toll ist, dass meine obere Bauchdecke jetzt nicht mehr so spannt als ob sie zerreissen wolle (ich schob es auf das innere Narbengewebe meine Gallen-OP vor zig Jahren), dafür drückt der Kopf ganz schön auf die Blase. Irgendwas hat man ja immer zu mäkeln.

Dass das Baby jetzt ordentlich an Gewicht zulegt, habe ich gestern beim  Wiegen gesehen. Glatte 400 gr habe ich in den letzten 2  Wochen zugenommen. Soviel in 2 Wochen, wie noch nie in der Schwangerschaft. Jetzt sind seit Beginn der Schwangerschaft satte (höhö) 2,3 kg hinzugekommen – ein Traum. Das Baby wiegt momentan laut Arzt schätzungsweise 2600 gr. Ich lass jetzt mal die Rechnerei wieviel ich abgenommen haben mag. Wichtig ist, was letztlich nach der Geburt nicht auf den Hüften bleibt.

Was die Geburt angeht, sind wie hier zu Hause auch startklar. Das Zimmer ist gestrichen, die Möbel sind aufgebaut und alle Erstlingsklamotten liegen frisch gewaschen im Schrank. Einzig Kinderwagen und MaxiCosi lassen noch mit der Lieferung auf sich warten. Hier wurden wir vom Babyladen aufs Wochenende vertröstet – dann sind die 14 Wochen Lieferzeit rum.

Ich bin jedenfalls gespannt was es wohl wird (wir lassen uns ja überraschen), wie es aussieht und wie das Baby uns verändern wird.

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die_schottin on Oktober 27th 2009 in Baby, Befinden, Kinder Kinder, That's me!

Kreativ Blogger

Vielen Dank für diesen Award, Indication!

Ich gehe aber mal davon aus, dass ich ihn mir höchstens mit der Bloggerei vor meiner Schwangerschaft verdient habe. Seither bin ich faul geworden.
Nun zu den Regeln:

  • Bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat.
  • Kopiere das Logo und platziere es in deinen Blog.
  • Verlinke die Person, von der du ihn bekommen hast.
  • Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind.
  • Nominiere 7 “Kreativ Blogger”
  • Verlinke diese Blogger bei dir.
  • Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar.

7 Dinge, die Ihr noch nicht über mich wisst:

  1. Ich ekle mich vor Maden
  2. Ich kann alleine Autoreifen wechseln
  3. Ich liebe Rätsel aller Art – Quizsendungen, Sudoku, Kreuzworträtsel etc.
  4. Als Kind hatte ich Alf-Bettwäsche
  5. Das letzte Album was ich gekauft habe ist von Gossip: “Heavy Cross”
  6. Ich liebe die alten Filme mit Bud Spencer und Terrence Hill
  7. Ich rede oft während des Schlafens

Den Award verleihe ich weiter an:

Steuertusse, Herrn und Frau Olsen, Frau Ährenwort, Barbara, Hans, Kassiopeia und Chliitierchnuebler.

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die_schottin on Oktober 11th 2009 in Blogger, That's me!

Kind 1.0 oder unsere Deutsche Einheit

1994 lernte ich im Lloret-Urlaub 2.0 mit meiner Schwester und meinen beiden besten Freundinnen Alex und seine Freunde kennen. Vom ersten Tag an, wir wurden zum Abendessen zusammen an einen großen Tisch gesetzt, waren wir ein eingeschworenes Team. Vier Mädels und vier Jungs, die den gemeinsamen Urlaub von da an gemeinsam verbrachten. Die Chemie stimmte einfach und wir verlebten eine unvergesslich lustige Zeit. Nach ein paar Tagen sagte Alex zu mir, dass er einen Freund zu Hause hätte, der unglaublich gut zu mir passen würde. Ich dachte nur „Jaja, erzähl Du mal…“. Nach dem Urlaub hielten wir Kontakt und Alex kam meine Schwester (die sich beide damals im Urlaub irgendwie mehr für einander interessierten) besuchen und brachte ein Video mit auf dem auch sein bester Freund zu sehen war. „Das ist übrigens P., den stelle ich Dir mal vor.“ Kommentierte Alex das Video und ich dachte, oh ja, der sieht nett aus.

Ein ganzes Jahr später, es war Ende Oktober 1995, da besuchte Alex uns überraschend, weil er Karten für die Jazztage hatte und brachte ein paar Freunde mit. Und da stand er nun vor mir, P.! Ich war hin und weg. Von da an schrieben P., der zu dieser Zeit schon in Cottbus studierte, und ich uns regelmäßig und telefonierten. Ein Treffen kam wegen der Entfernung nie zustande. Mal war er zu einer Party eingeladen und Blitzeis machte es ihm unmöglich ins Rheinland zu kommen, ein anderes Mal hatte er eine Sportveranstaltung, immer kam was dazwischen. Das Schicksal schien etwas gegen ein weiteres gemeinsames Treffen zu haben. So hatte ich zwischenzeitlich immer mal neue Liebschaften. Aber ein Anruf oder eine Karte von P. und der Lover war passé.

Dann kam Silvester 1998 und ich lud zur Party ein. Dieses Mal kam P., mit Alex und noch zwei Freunden. Den ganzen Abend lang mieden wir uns. So nah und doch so fern. So lange hatte ich darauf gewartet und jetzt verlies mich der Mut? Neujahr prostete ich mit allen Gästen an, setzte den Jungs dicke Knutscher auf – nur P. gab mir keine Chance dazu. Erst morgens gegen 4 Uhr, als die ersten Leichen sich Richtung Nachtlager machten, kamen P. und ich ins Gespräch. Trotz des geflossenen Alkohols unterhielten wir uns prächtig. Er fragte mich über Schottland aus und ich ihn über die ehemalige DDR, aus der er 1988 mit seinen Eltern von Ost-Berlin ins Weserbergland zog. Und so kam es wie es kommen musste. Irgendwann nahm er allen Mut zusammen und küsste mich.

Es vergingen knappe 1,5 Jahre, in denen wir wochenends zwischen Leverkusen und Cottbus pendelten. In dieser Zeit lernte ich den Osten kennen. Die Städte waren so anders, die Menschen die dort lebten ebenfalls. Sie hatten eine ganz andere Sichtweise auf verschiedenste Dinge. P.s Familie, die selber mit dem System nichts anfangen konnte, stellte aus diesem Grunde sogar ganz offiziell schon 1984 einen Ausreiseantrag. Ihr Umgang mit Biermann und anderen Systemgegnern ließ sie unter ständiger Beobachtung des Staates stehen. All das interessierte mich sehr. Ich erfuhr von vielen Dingen, die bis heute unvorstellbar scheinen.

Dann kam P. zu mir ins Rheinland, wir zogen zusammen und heirateten ein paar Jahre später.
Ich glaube von mir und P. sagen zu können, dass wir im Laufe der Jahre unsere „Vorurteile“ gegenüber den Wessis und Ossis abgebaut haben. Sicherlich, die eigene Herkunft wird man nie ablegen können – und das ist auch gut so.
Es gibt Mentalitäten die einfach aus dieser Zeit herrühren. Das ist aber weniger in unserer Generation als bei der unserer Eltern zu sehen.

So ist z.B. das Thema Kirche ein sehr schwieriges für meine Schwiegereltern. Für meine Familie, die wir alle katholisch getauft sind, hingegen ist Kirche gar kein Thema. Wir sind alle getauft, zur Kommunion gegangen und trotzdem spielt Kirche in unserem Alltag überhaupt keine Rolle, wir gehen nicht einmal an Weihnachten hin. Wir meinen, man kann an Gott glauben, ganz ohne Bodenpersonal. So ist das hier meist im Rheinland.
Meine Eltern hingegen haben eine andere Einstellung zu Familie und Erziehung. Sie hätten ihre Kinder niemals schon sechs Wochen nach der Geburt in eine Krippe geben können. Das wäre einfach unvorstellbar gewesen. Kinder gehören in die Familie und für die Erziehung in den ersten Jahren ist von den Eltern und nicht von Erziehern zu sorgen.
Mit diesen verschiedenen Hintergründen wird es sicherlich Familiendiskussionen über die Erziehung unseres Kindes geben. Ich bin mir aber sicher, dass P. und ich unsere gemeinsame Linie gut durchsetzen können.

Mit Kind 1.0 haben wir nun also unsere eigene Deutsche Einheit vollzogen.

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die_schottin on Oktober 3rd 2009 in Daily life, My fam, My love, That's me!, Those were the days